03 Mai 2007
Schwesternstunde DKM Brunstad 2007-05-02
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Psa 119:30 Ich habe den Weg der Wahrheit erwählt; deine Rechte habe ich vor mich gestellt.
Auf Norwegisch steht „Den Weg der Treue habe ich erwählt“. Ja, es sind einige die diesen Sinn, diesen treuen Sinn ergriffen haben – andere aber versagen.
In Ruth steht von einer Hungersnot. Da war eine Familie und der Mann und auch die Söhne starben. Die Frau spürte daraufhin dass sie zurück nach Bethlehem musste, und ihre Schwiegertöchter folgten ihr. Aber eine von ihnen, Orpa, wandte sich wieder zurück. Ruth aber war beständig, sie lies sich nicht überreden.
Rth 1:16 Ruth antwortete: Rede mir nicht ein, dass ich dich verlassen sollte und von dir umkehren. Wo du hin gehst, da will ich auch hin gehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott.
Da war etwas Festes und Unbewegliches – einen solchen Sinn brauchen wir!
Rth 1:17 Wo du stirbst, da sterbe ich auch, da will ich auch begraben werden. Der HERR tue mir dies und das, der Tod muss mich und dich scheiden.
Da hat also Naemi bei Ruth Festigkeit getroffen.
Rth 1:18 Als sie nun sah, dass sie fest im Sinn war, mit ihr zu gehen, ließ sie ab, mit ihr davon zu reden.
Dies ist ein Beispiel dafür wie es wahre Jünger in ihrem Herzen haben. Wenn sie auf dem Weg beginnen, dies ist ja oft Erweckung, dann machen sie dort weiter. Es gab ja durch die Zeit hindurch immer wieder Erweckungen und viele wurden ergriffen. Aber die Zeit ging, und viele kehrten wieder um. Zweifel und Missmut fing ein zerstörerisches Werk an. So war es auch bei den Israeliten als sie aus Ägypten zogen – sie waren anfangs alle begeistert und ergriffen.
Luk 9:62 Jesus aber sprach zu ihm: Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt zum Reich Gottes.
Wir müssen vorwärts blicken, nicht zur Seite und auch nicht nach hinten!
In der Schrift lesen wir immer wieder von 2 unterschiedlichen Entwicklungen; welche sind treu und andere weichen zurück.
Wir können in Heb. lesen – sie waren ja anfangs sehr ergriffen, aber sie wurden müde.
Heb 12:12 Darum richtet wieder auf die lässigen Hände und die müden Kniee
Heb 12:13 und tut gewisse Tritte mit euren Füßen, dass nicht jemand strauchle wie ein Lahmer, sondern vielmehr gesund werde.
Die Hebräer benötigten kräftige Ermahnungen.
Heb 12:4 Denn ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden in den Kämpfen wider die Sünde
Wenn Du eine himmlische Berufung in dein Herz bekommen hast, dann sei treu – durch alle Trübsale und Prüfungen hindurch. Denn auf dem Weg nach Zion begegnen wir dem einen und anderen, wir werden geprüft und können fest werden wie der Berg Zion. Wir gehen geradeaus!
Mat 11:12 Aber von den Tagen Johannes des Täufers bis hierher leidet das Himmelreich Gewalt, und die Gewalt tun, die reißen es an sich.
Hier sehen wir welchen Eifer wir als Jünger benötigen. Wir müssen das Himmelreich mit Macht an uns reißen – so sind Jesu Worte.
Wenn wir in der Geschichte von Ruth weiterlesen, dann sehen wir ja dass sie eine mächtige Gnade über ihr Leben bekam und der Segen reichlich über sie kam.
Es steht ja dass das Himmelreich in Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist besteht – daran sollen wir teilbekommen.
In Markus 4 beschreibt Jesus 4 versch. Ackerfelder.
Mar 4:5 Etliches fiel in das Steinige, wo es nicht viel Erde hatte; und ging bald auf, darum dass es nicht tiefe Erde hatte.
Mar 4:6 Da nun die Sonne aufging, verwelkte es, und dieweil es nicht Wurzel hatte verdorrte es.
Mar 4:16 Also auch die sind's, bei welchen aufs Steinige gesät ist: wenn sie das Wort gehört haben, nehmen sie es alsbald mit Freuden auf,
Mar 4:17 und haben keine Wurzel in sich, sondern sind wetterwendisch; wenn sich Trübsal oder Verfolgung um des Wortes willen erhebt, so ärgern sie sich alsbald.
Man kann ja begeistert auf dem Wege beginnen, aber dann fehlt vielleicht diese gute Erde, und die Pflanze, der Glaube verdorrt.
Paulus sagt in Röm. 8 dass keine Prüfung, Trübsale etc. ihn von der Liebe Gottes scheiden kann. So müssen es auch wir haben!
Auf dem Wege kommen wir in verschiedene Verhältnisse – wir empfinden uns vielleicht in der Bruderschaft ungerecht behandelt, aber wenn wir den treuen Sinn haben, dann gehen wir vorwärts und kehren nicht zurück. Die meisten kommen ja aus einem Leben wo sie keinen Sieg über Sünde hatten. Zu diesem Leben wollen wir nicht zurückkehren!
In der Schrift gibt es ja positive und auch negative Beispiele.
Luk 17:32 Gedenket an des Lot Weib!
Als Lot und seine Familie von Sodom auszogen sollten sie ja alles hinter sich lassen, und auch nicht zurücksehen. Aber es war wohl etwas im Herzen von Lots Weib was sie nicht losgelassen hatte – sie wurde zu einer Salzsäule. Keiner von uns will wohl zu einer Salzsäule werden – lasst uns dieses Beispiel als Warnung nehmen und immer vorwärts eilen.
In Luk. 18 spricht Jesus von dem Beispiel des ungerechten Richters und der Witwe die Recht haben wollte. Auch wir haben das Recht göttliche Natur zu bekommen. Ja, diese Witwe wollte sich nicht einfach mit wenigem zufrieden geben.
Luk 18:4 Und er wollte lange nicht. Darnach aber dachte er bei sich selbst: Ob ich mich schon vor Gott nicht fürchte noch vor keinem Menschen scheue,
Luk 18:5 dieweil aber mir diese Witwe so viel Mühe macht, will ich sie retten, auf dass sie nicht zuletzt komme und betäube mich.
Hier sehen wir wie eifrig wir sein müssen. Jesus sagte dieses ja als Beispiel fürs Gebet.
Luk 18:7 Sollte aber Gott nicht auch retten seine Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen, und sollte er's mit ihnen verziehen?
Luk 18:8 Ich sage euch: Er wird sie erretten in einer Kürze. Doch wenn des Menschen Sohn kommen wird, meinst du, dass er auch werde Glauben finden auf Erden?
Darüber können wir nachdenken! Lasst uns klar vor Augen haben was unser Recht ist, was wir zu tun haben. Dann ist in unserem Inneren ein tiefes Verlangen daran teilzubekommen. Ist es nicht unheimlich hoffnungsvoll dass Gott uns zu unserem Recht verhelfen will? Ja, wir wissen dass er sich beeilen wird uns Recht zu schaffen. Hast Du diesen Sinn der sich nicht mit weniger als unserem Recht zufrieden gibt?
Rev 3:10 Dieweil du hast bewahrt das Wort meiner Geduld, will ich auch dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die da wohnen auf Erden.
Rev 3:11 Siehe, ich komme bald; halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme!
Wir sind uns wohl darüber im Klaren dass wir auf dem Weg nach Zion evtl. schon etwas bekommen haben, eine Krone, und die gilt es nicht zu verlieren. Möge Gott jeden einzelnen darin stärken auf dem Weg fortzusetzen.
Mat 24:12 und dieweil die Ungerechtigkeit wird überhand nehmen, wird die Liebe in vielen erkalten.
Mat 24:13 Wer aber beharret bis ans Ende, der wird selig.
Egal was kommt, lasst uns bis ans Ende beharren. Wir werden geprüft und wir können bis ans Ende aushalten, den ganzen Weg! Möge Gott jeden einzelnen im Glauben darin stärken, so dass wir die Geschwindigkeit hochfahren können und bis ans Ende beibehalten.
Björn Nilsen
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Psa 119:29 Wende von mir den falschen Weg und gönne mir dein Gesetz.
Psa 119:30 Ich habe den Weg der Wahrheit erwählt; deine Rechte habe ich vor mich gestellt.
Psa 119:31 Ich hange an deinen Zeugnissen; HERR, laß mich nicht zu Schanden werden!
Psa 119:32 Wenn du mein Herz tröstest, so laufe ich den Weg deiner Gebote.
Psa 119:33 (HE.) Zeige mir, HERR, den Weg deiner Rechte, dass ich sie bewahre bis ans Ende.
Psa 119:34 Unterweise mich, daß ich bewahre dein Gesetz und halte es von ganzem Herzen.
Psa 119:35 Führe mich auf dem Steige deiner Gebote; denn ich habe Lust dazu.
Wir sehen hier den Weg der Treue, dies ist Seine Gebote von ganzem Herzen zu halten. David hatte diese Entscheidung ganz bewusst getroffen, so müssen es auch wir machen. Denk´ wie klug den Weg der Treu zu erwählen. Dann kommt Dein Leben in eine gesunde Spur. Und dann hängt man am Herrn, auch wenn es Auf und Ab geht, ja, möge kommen was kommen will. Dann bringt Gottes Same Frucht, so wahr wir auf dem Weg der Treue gibt. Ja, Gott lässt es dem Aufrichtigen gelingen.
Rom 8:35 Wer will uns scheiden von der Liebe Gottes? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Fährlichkeit oder Schwert?
Wir können uns ja selber fragen: „Wie viel braucht es bis ich vom Weg der Treue und aus der Liebe falle?“.
Rom 8:36 wie geschrieben steht: "Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag; wir sind geachtet wie Schlachtschafe."
Rom 8:37 Aber in dem allem überwinden wir weit um deswillen, der uns geliebt hat.
Rom 8:38 Denn ich bin gewiss, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,
Rom 8:39 weder Hohes noch Tiefes noch keine andere Kreatur mag uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserm HERRN.
Ja, das ist der Weg der Treue – am Herrn festhalten, so dass nicht von dem auf der Erde uns scheiden kann von der Liebe Gottes. Paulus nennt hier ja Dinge von denen wir vielleicht nicht mal eine Vorstellung haben, und doch war es für ihn keine Frage von Gott abzuweichen. So müssen auch wir es haben – keine Rede davon zurückzuweichen. Jesus hatte es auch so, er sagte „Satan weiche hinter mich“, und er hatte Gottes Wort bei sich, er sagte immer wieder „Es steht geschrieben ...“
2Pe 1:10 Darum, liebe Brüder, tut desto mehr Fleiß, eure Berufung und Erwählung festzumachen; denn wo ihr solches tut, werdet ihr nicht straucheln,
2Pe 1:3 Nachdem allerlei seiner göttlichen Kraft, was zum Leben und göttlichen Wandel dient, uns geschenkt ist durch die Erkenntnis des, der uns berufen hat durch seine Herrlichkeit und Tugend,
2Pe 1:5 so wendet allen euren Fleiß daran und reichet dar in eurem Glauben Tugend und in der Tugend Erkenntnis
2Pe 1:6 und in der Erkenntnis Mäßigkeit und in der Mäßigkeit Geduld und in der Geduld Gottseligkeit
2Pe 1:7 und in der Gottseligkeit brüderliche Liebe und in der brüderlichen Liebe allgemeine Liebe.
Ja, wir müssen lebendig daran interessiert sein an den Tugenden Jesu teilzubekommen, die Bruderliebe kann inniger werden etc. Hier liegt ja der Weg der Treue, damit ist unser Herz erfüllt.
2Pe 1:8 Denn wo solches reichlich bei euch ist, wird's euch nicht faul noch unfruchtbar sein lassen in der Erkenntnis unsers HERRN Jesu Christi;
Unfruchtbar, unwirksam und faul zu sein ist ja abscheulich. Aber wir dürfen arbeiten um an göttlicher Natur teilhaftig zu werden. Dies gilt ja auch für das Irdische, wir müssen im Geist der Arbeit stehen. Dann gibt es Fortschritt, im Irdischen und Geistlichen. Möge Gott uns hierzu Gnade geben.
Sverre Riksfjord
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An einer Stelle steht dass „die Treuen sind von der Erde verschwunden“. Heutzutage reden die Leute oft von Liebe, aber wenig von Treue. Aber Liebe ohne Treue gibt es ganz einfach nicht!
Psa 101:6 Meine Augen sehen nach den Treuen im Lande, daß sie bei mir wohnen; und habe gerne fromme Diener.
Psa 101:7 Falsche Leute halte ich nicht in meinem Hause; die Lügner gedeihen bei mir nicht.
In Apg. 7 oder 8 steht davon dass die Israeliten sich mit ihrem Herzen nach Ägypten umgedreht haben. So kann es sein, dass man zwar in eine Richtung geht, aber das Herz sich bereits umgewandt hat. Die Israeliten hatten da etwas aus Ägypten mit in ihrem Herzen getragen, sie hatten es nicht aufgegeben, und deshalb wandten sich zurück.
Phi 3:15 Wie viele nun unser vollkommen sind, die lasset uns also gesinnt sein. Und solltet ihr sonst etwas halten, das lasset euch Gott offenbaren;
So haben es einige, wenn sie dort in Verhältnisse kommen wo sie ungerecht behandelt werden, dann reinigen sie sich selbst.
Phi 3:12 Nicht, daß ich's schon ergriffen habe oder schon vollkommen sei; ich jage ihm aber nach, ob ich's auch ergreifen möchte, nachdem ich von Christo Jesu ergriffen bin.
Phi 3:13 Meine Brüder, ich schätze mich selbst noch nicht, daß ich's ergriffen habe. Eines aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich zu dem, was da vorne ist,
Phi 3:14 und jage nach dem vorgesteckten Ziel, nach dem Kleinod, welches vorhält die himmlische Berufung Gottes in Christo Jesu.
Wir müssen uns selber fragen ob wir das tun. Haben wir das Vollkommene vor Augen – dann jagen wir danach! Wenn nicht, dann haben wir diese treue Gesinnung verloren. Man denkt vielleicht „ja, ich habe so eine schwierige Natur, ich habe es oft versucht“ und man gibt sich mit weniger zufrieden – dann hat man den Kampf gewissermaßen aufgegeben. Aber wir sollen diesem Ziel, dem Vollkommenen, nachjagen! Wenn du z.B. etwas gesagt hast, hast du dann diese Gesinnung dich selber zu prüfen und zu reinigen – um vollkommen zu sein, so wie Jesus es war. Ja, wir brauchen Jesu Gesinnung, uns selbst zu erniedrigen. Jesus selbst wurde „der Treue“ genannt, und auch wir sollen ihm folgen. Auch du als Jugendlicher! Wenn du den Weg der Treue erwählt hast, dann ist ein Heer von Engeln mit dir. Dies ist sehr hoffnungsvoll! Ich preise Gott für alle die einen treuen Sinn haben! Gott kann uns dann auf dem Weg vorwärts führen.
Harald Kronstad
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Ich preise Gott für die Berufung und die Liebe die er zu allen treuen Menschen hat.
Psa 78:5 Er richtete ein Zeugnis auf in Jakob und gab ein Gesetz in Israel, das er unsern Vätern gebot zu lehren ihre Kinder,
Psa 78:6 auf daß es die Nachkommen lernten und die Kinder, die noch sollten geboren werden; wenn sie aufkämen, daß sie es auch ihren Kinder verkündigten,
Psa 78:7 daß sie setzten auf Gott ihre Hoffnung und nicht vergäßen der Taten Gottes und seine Gebote hielten
Davon sollen wir auch in unseren Heimen reden, dass es ein Gesetz gibt in Israel welches wir halten können etc.
Psa 78:8 und nicht würden wie ihre Väter, eine abtrünnige und ungehorsame Art, welchen ihr Herz nicht fest war und ihr Geist nicht treulich hielt an Gott,
Psa 78:9 wie die Kinder Ephraim, die geharnischt den Bogen führten, abfielen zur Zeit des Streits.
Psa 78:10 Sie hielten den Bund Gottes nicht und wollten nicht in seinem Gesetz wandeln
Psa 78:11 und vergaßen seiner Taten und seiner Wunder, die er ihnen erzeigt hatte.
Denk dass man so dumm sein kann und umkehrt, vom Kampf zurückweicht. Denke nur wie viel Gott uns anvertraut hat und welche Liebe er zu seiner Gemeinde hat. Ja, wir sollen an Gott festhalten ob es so oder so geht. In unserer Zeit ist Treue nicht wirklich „inn“. Wir hörten ja von den verschiedenen Ackerfeldern. Beim steinigen Boden, dies sind die die in der Prüfung, Hitze, nachgeben. Ja, wenn das Wort als Feuer, als Schwert kommt und in uns scheiden soll, dann gilt es festzuhalten an Gottes Kraft. Aber dies können wir nur wenn wir ein gutes und demütiges Herz haben. Dann hast du es gut in deinem Herzen.
Joh 14:21 Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist es, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.
Denke dass dies meine und deine persönliche Erfahrung werden kann! Dies sind ja keine leeren Worte die Jesus hier gab. Denk Jesu Zeugnis, „Ich liebe dich“, über sich zu haben über sich zu haben – dann fühlt man sich nicht einsam.
Joh 14:22 Spricht zu ihm Judas, nicht der Ischariot: HERR, was ist's, daß du dich uns willst offenbaren und nicht der Welt?
Joh 14:23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.
Es ist doch schön Besuch zu haben, besonders von gottesfürchtigen Menschen. Denk´ von Jesus Besuch zu haben, ja, Jesus bei uns wohnend zu haben. Ja, was wünschst Du mehr? Was für ein Reichtum! Die Engel in Offb. rufen „Sieh´ die Wohnung Gottes bei den Menschen“. Ja, so soll es sein – das Himmelreich muss in uns hineinkommen. Dies ist die Belohnung die alle Treuen bereits hier auf der Erde bekommen. Und dieses Himmelreich wächst. Deshalb gilt es dieses Verlangen nach dem Vollkommenen in uns zu haben. Dann werden Christi Tugenden in uns wachsen.
01 April 2007
DKM Brunstad - Bruederstunde am 28.03.07
http://kaare-smith.blogspot.com/2007/04/rede-von-kaare-smith-bruederstunde.html
Bernt Stadven:
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Nun hörten wir davon dass es unmöglich ist Gott ohne Glauben zu gefallen. Lesen wir Gottes Wort dann spüren wir den Geist des Glaubens der im Worte ist. Es ist unmöglich vorwärts zu kommen in eigener Stärke. Durch Glauben gingen sie durch das Tote Meer. Doch bevor, als sie sahen dass sie von den Ägyptern verfolgt wurden, wurden sie schwach und wollten gerne wieder zu den Fleischtöpfen Ägyptens zurück. Gott aber sagte: „Die Ägypter die ihr heute seht werdet ihr nie wieder sehen.“
Als die Israeliten nach Kanaan gehen sollten, so waren es nur Josua und Kaleb die dazu Glauben hatten. Viele sie kamen nie nach Kanaan hinein.
Lasst uns nicht in Gefühlen sondern im Glauben leben!
Mat 7:13 Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführt; und ihrer sind viele, die darauf wandeln.
Mat 7:14 Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden.
Dies sind ja sehr klare Worte – es sind zwei Pforten und zwei Wege. Auf dem einen Weg geht es nach Gefühlen, auf dem anderen Weg geht es durch den Glauben durch die enge Pforte.
Wir hörten davon dass Gott diejenigen belohnt die ihm glauben – so ist es auf dem schmalen Weg. Dann bekommst du Teil an diesem Leben in Friede, Freude und Gerechtigkeit im Heiligen Geist. Doch es braucht einen brennenden Eifer und Glauben. Willst du durch die schmale Pforte hindurch, so musst du alles aufgeben. Ja, auch später müssen wir kämpfen und streiten um auf dem Weg bewahrt zu bleiben.
Mat 4:18 Als nun Jesus an dem Galiläischen Meer ging, sah er zwei Brüder, Simon, der da heißt Petrus, und Andreas, seinen Bruder, die warfen ihre Netze ins Meer; denn sie waren Fischer.
Mat 4:19 Und er sprach zu ihnen: Folget mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen!
Mat 4:20 Alsbald verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach.
Hier sehen wir wie es die Jünger nahmen.
Mat 4:21 Und da er von da weiterging, sah er zwei andere Brüder, Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, seinen Bruder, im Schiff mit ihrem Vater Zebedäus, daß sie ihre Netze flickten; und er rief sie.
Mat 4:22 Alsbald verließen sie das Schiff und ihren Vater und folgten ihm nach.
Auf diese Weise müssen auch wir es nehmen, wollen wir durch die enge Pforte kommen.
Auch Matthäus der Zöllner tat es auch die gleiche Weise. Denk, wir sollen heilig sein wie Er es ist.
1Ki 19:19 Und er ging von dannen und fand Elisa, den Sohn Saphats, daß er pflügte mit zwölf Jochen vor sich hin; und er war selbst bei dem zwölften. Und Elia ging zu ihm und warf seinen Mantel auf ihn.
1Ki 19:20 Er aber ließ die Rinder und lief Elia nach und sprach: Laß mich meinen Vater und meine Mutter küssen, so will ich dir nachfolgen. Er sprach zu ihm: Gehe hin und komme wieder; bedenke, was ich dir getan habe!
1Ki 19:21 Und er lief wieder von ihm und nahm ein Joch Rinder und opferte es und kochte das Fleisch mit dem Holzwerk an den Rindern und gab's dem Volk, daß sie aßen. Und machte sich auf und folgte Elia nach und diente ihm.
Elisa war ganzherzig – denk, er schlachtete die Rinder mit denen er arbeitete und machte ein Opfer daraus.
Lasst uns Acht darauf haben dass wir nicht von dem wegtreiben was wir gehört haben. Nicht alle in der Schrift nahmen es auf die gleiche gesegnete Weise. Z.B. der reiche Jüngling – er hatte ja die Gebote von Jugend auf gehalten. Jesus sagte ihm „Willst du vollkommen sein, so gehe hin, verkaufe alles was du hast und gibs den Armen. Dann komme und folge mir nach“. Aber er war betrübt darüber, er hing an seinen Gütern und an seiner Gerechtigkeit.
Luk 9:57 Und sie gingen in einen anderen Markt. Es begab sich aber, da sie auf dem Wege waren, sprach einer zu ihm: Ich will dir folgen, wo du hin gehst.
Luk 9:58 Und Jesus sprach zu ihm: Die Füchse haben Gruben, und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber des Menschen Sohn hat nicht, da er sein Haupt hin lege.
Luk 9:59 Und er sprach zu einem andern: Folge mir nach! Der sprach aber: HERR, erlaube mir, daß ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe.
Luk 9:60 Aber Jesus sprach zu ihm: Laß die Toten ihre Toten begraben; gehe du aber hin und verkündige das Reich Gottes!
Luk 9:61 Und ein anderer sprach: HERR, ich will dir nachfolgen; aber erlaube mir zuvor, daß ich einen Abschied mache mit denen, die in meinem Hause sind.
Luk 9:62 Jesus aber sprach zu ihm: Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt zum Reich Gottes.
Wir haben guten Grund darüber nachzudenken. Vielleicht hat man die Hand an den Pflug gelegt, die Verhältnisse sind gekommen und gegangen und man ist tlw. vom Kurs abgekommen. Die Meinung ist ja dass wir an unerem Kurs Richtung Zion festhalten. Es ist eine Gefahr dass man lau wird – dann ist man kurz davor aus Gottes Wort ausgepien zu werden.
Gott hat verwunderliche Wege auf denen er uns führen will, und er hat nur ein Ziel – dass wir verwandelt werden und an göttlicher Natur teilhaftig werden.
Trond Eriksen
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Petrus sagte als er Jesus das Evangelium verkündigen hörte: „Mehre uns den Glauben“. So geht es auch uns, wenn wir solche Reden hören. Ja, der Glaube kann uns aus allen Schwierigkeiten herausheben. „Mehre uns den Glauben“ – es gibt viel mehr zu erreichen.
Gal 6:7 Irrt euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.
Gal 6:8 Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten;
lebt man so dann hat man Interesse daran seine Sünde zu verbergen, Hier reden wir nicht von dem „zu fallen“.
Gal 6:8 Wer ... wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten.
Gott folgt mit, bei Treue und Untreue. Wir müssen Gottes Wort gehorsam sein, dann säen wir auf den Geist und dann kommen diese herrlichen Früchte von uns hervor, Liebe, Friede etc.
Gal 6:9 Lasset uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten ohne Aufhören.
Es können Zeiten in unserem Leben sein wo man unter schlechte Gerüchte kommt etc., dann gilt es am Glauben festzuhalten – Gott er folgt mit, und säen wir auf den Geist, dann werden wir auch ewiges Leben ernten.
02 November 2006
Missionswoche Süddeutschland
Stadthalle Korntal, vom 20.-22. November 2006
Kornhaus Ulm, vom 23.-26. November 2006
Die Versammlungen sind dabei über die folgenden Themen:
„Ist Frieden überhaupt möglich?“
„Gibt es ein himmlisches Leben?“
„Sünde – hast du keine Chance, oder doch?“
Nähere Informationen finden sich unter www.sieg-suende.de
21 September 2006
Kaare-Smith - Schwesternstunde Brunstad 2006-09-20
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Paulus sagte dass er nicht unter dem Gesetz sei – aber deshalb sei er trotzdem nicht ohne Gesetz, sondern gesetzgebunden an Christus.
Heb 5:8 Und wiewohl er Gottes Sohn war, hat er doch an dem, was er litt Gehorsam gelernt.
Jesus hat es aufgegeben Gott gleich zu sein und unsere Menschennatur angenommen. Um uns helfen zu können musste er einen Weg zurück zu Gott öffnen – für uns die wir Hunger und Durst haben nach dem gleichen Leben.
Heb 5:9 Und da er vollendet war, ist er geworden allen, die ihm gehorsam sind, eine Ursache zur ewigen Seligkeit.
Sollte er Gehorsam lernen, dann konnte er ja nicht seinem eigenen Willen folgen. Deshalb sagte er „Hier bin ich, o Gott, zu tun Deinen Willen“.
Von Jesus steht dass er Gehorsam lernte an dem was er litt. Diese Leiden sind die Leiden des Kreuzes die uns zu Gott führen.
Col 2:9 Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig,
Col 2:10 und ihr seid vollkommen in ihm, welcher ist das Haupt aller Fürstentümer und Obrigkeiten;
Wir müssen am Haupt festhalten.
Col 2:19 und hält sich nicht an dem Haupt, aus welchem der ganze Leib durch Gelenke und Fugen Handreichung empfängt und zusammengehalten wird und also wächst zur göttlichen Größe.
Wenn ich Ehre von Menschen nehme, dann komme ich weg von den Leiden Christi. Hier haben viele Menschen ihren Kampfpreis, ihren Lohn, verloren. Der Kampfpreis ist ja mitzusein wenn Jesus wiederkommt. Aber dazu müssen wir diese Verbindung zum Haupt bewahren. Durch Gehorsam gegenüber Gottes Geboten bahnte Jesus den Weg zurück zum Vater. Du kannst nicht von der Sünde freiwerden ohne in der Wahrheit geheiligt zu werden. In der Stunde der Versuchung musst du das Wort bewahren – dann wirst du erfahren dass du zu einer grösseren Fülle in Christus kommst – dies geht nur durch Gehorsam.
Mat 5:17 Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen.
Wenn ich meinen Willen tue dann werde ich mehr und mehr gebunden. Aber durch Gehorsam kommen wir zu wahrer Freiheit. Man kann nicht vom Gesetz gelöst werden und gleichzeitig nach dem Fleisch leben. Dies glauben viele religiöse Menschen – und dies ist eine grosse Lüge!
2Th 2:2 dass ihr euch nicht bald bewegen lasset von eurem Sinn noch erschrecken, weder durch Geist noch durch Wort noch durch Brief, als von uns gesandt, dass der Tag Christi vorhanden sei.
2Th 2:3 Lasset euch niemand verführen in keinerlei Weise; denn er kommt nicht, es sei denn, dass zuvor der Abfall komme und offenbart werde der Mensch der Sünde, das Kind des Verderbens,
2Th 2:7 Denn es regt sich bereits das Geheimnis der Bosheit, nur dass, der es jetzt aufhält, muss hinweggetan werden;
Wer hält es auf? Die Braut Jesu Christi.
Es ist ja merkwürdig dass er der das Gesetz erfüllt hat, Jesus, eine solche innewohnende Kraft hat dass er den Gesetzlosen mit dem Hauch seines Mundes verzehren wird.
Befolgen wir alle Verkehrsregeln im Straßenverkehr so geht es gut. So ist es auch im Universum – es geht nach Gottes Gesetzen, friedlich und ruhig. Willst du dass nichts und niemand deinen Lauf hindern soll, dann musst du Gottes Gesetze halten. Spürst du dass du in Knechtschaft bist dann bist du in Opposition zu Gottes Geist und bist im Geist des Antichrists. Wir sehen ja dass diejenigen die sich unter Gottes Gebote und Gesetze beugen Gnade bekommen und in Frieden und Harmonie in der Bruderschaft leben.
1Co 12:25 auf dass nicht eine Spaltung im Leibe sei, sondern die Glieder füreinander gleich sorgen.
Dann musst du ja Verbindung mit dem Haupt haben so dass du gemäss der Gnade die er dir gibt dienst. Anstelle dass du etwas für dich selber suchst und auf Kollisionskurs zu Gott bist, gibst du dich ganz für Gott.
1Co 12:18 Nun hat aber Gott die Glieder gesetzt, ein jegliches sonderlich am Leibe, wie er gewollt hat.
Meinst du dass es anders sein sollte, dann opponierst du gegen Gottes weisheitsvolle Gebote. Hätte Gott gesehen dass du ein anderes Werk besser gemacht hättest dann hätte er dich bestimmt dazu gesetzt. Aber jetzt bist du zu dem gesetzt worin du bist. Lebst du darin treu dann kommst du zu Frieden und Ruhe. Unfrieden und Unruhe kommt oft daher dass man etwas anderes sein möchte als man ist – man ist nicht versöhnt mit Gott. Ja, der Geist des Antichrists ist gewaltig wirksam!
1Jo 2:18 Kinder, es ist die letzte Stunde! Und wie ihr gehört habt, dass der Widerchrist kommt, so sind nun viele Widerchristen geworden; daher erkennen wir, dass die letzte Stunde ist.
Jesu Gebet ist ja dass wir vollkommen eins werden so wie der Vater und der Sohn eins sind. Daran müssen wir denken und es zu Herzen nehmen – sonst gibt es Verwirrung.
1Jo 4:2 Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: ein jeglicher Geist, der da bekennt, dass Jesus Christus ist in das Fleisch gekommen, der ist von Gott;
1Jo 4:3 und ein jeglicher Geist, der da nicht bekennt, dass Jesus Christus ist in das Fleisch gekommen, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Widerchrists, von welchem ihr habt gehört, dass er kommen werde, und er ist jetzt schon in der Welt.
Die Gesetzlosigkeit, das ist der Geist des Antichristen. Man widersteht Gott, man möchte seinen Willen durchsetzen, selbst wenn dies Unruhe und Spaltung verursachen sollte.
Gal 5:18 Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz.
Aufgrund der Sünde im Fleisch kommen wir ja unter das Gesetz. Aber wir lesen in
Rom 8:3 Denn was dem Gesetz unmöglich war (sintemal es durch das Fleisch geschwächt ward), das tat Gott und sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündlichen Fleisches und der Sünde halben und verdammte die Sünde im Fleisch,
Viele denken so dass Jesus an ihrer Stelle gestorben ist und nun alles in Ordnung – ja, Gott hat seine Sonnenbrille auf und sieht uns durch Jesus so als hätten wir nie gesündigt. Dies ist ein gewaltiger Betrug! Jesus kam um der Sünde halben.
Rom 8:4 auf dass die Gerechtigkeit, vom Gesetz erfordert, in uns erfüllt würde, die wir nun nicht nach dem Fleische wandeln, sondern nach dem Geist.
Die Forderung des Gesetzes – „du sollst nicht begehren“ –hat Jesus erfüllt. Die Begierde im Fleisch fordert; wollen wir das Gesetz Gottes erfüllen müssen wir gehorsam sein und die Sünde in den Tod geben.
Jesus hat einen Zugang zum Vater geöffnet – eine frohe Botschaft für alle die müde sind in Knechtschaft zu leben. Wir können zu vollkommener Freiheit kommen! Dann folgst du ihm, du bist getrieben vom Geist Gottes der dir hilft die Werke des Fleisches durch den Geist zu töten. Ja, dann wirst du in Wahrheit leben!
Gal 5:18 Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz.
Gal 5:16 Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lüste des Fleisches nicht vollbringen.
Wenn ich in diesem Geist wandle, dann wandle ich in dem Geist der das Gesetz erfüllt hat. Dann erfülle ich die Begierden des Fleisches nicht! Die Jünger waren ja unheimlich schwach – sie haben sogar miteinander gestritten. Jesus konnte sie nicht in die Welt hinaussenden bevor sie nicht den Heiligen Geist erhalten haben. Deshalb sagte er ihnen dass sie in Jerusalem blieben bis sie mit der Kraft aus der Höhe angetan würden. Ich habe ja vieles erlebt in meinem Leben und nichts konnte mich hindern in meinem Lauf mit Gott. Warum – kraft des Heiligen Geistes konnte ich überwinden!
Gal 5:22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit.
Gal 5:23 Wider solche ist das Gesetz nicht.
Es gibt kein Gesetz das sagt „pass auf dass du nicht zu sanftmütig oder zu gütig bist“. Hier ist Freiheit, zu lieben, gütig zu sein etc.
Col 2:20 So ihr denn nun abgestorben seid mit Christo den Satzungen der Welt, was lasset ihr euch denn fangen mit Satzungen, als lebtet ihr noch in der Welt?
Col 2:21 "Du sollst", sagen sie, "das nicht angreifen, du sollst das nicht kosten, du sollst das nicht anrühren",
Col 2:22 was sich doch alles unter den Händen verzehrt; es sind der Menschen Gebote und Lehren,
Col 2:23 welche haben einen Schein der Weisheit durch selbst erwählte Geistlichkeit und Demut und dadurch, dass sie des Leibes nicht schonen und dem Fleisch nicht seine Ehre tun zu seiner Notdurft.
In 5. Mo. 12 steht „Sieh dich vor dass Du dir nicht selber eine Opferstätte suchst“. Die Pharisäer wollten gerne an den Straßenecken beten um von den Menschen gesehen zu werden. Lebst Du nicht nach Jesu´ Geboten dann wirst du zu einem neutestamentlichen Pharisäer. Sie gehen grimmig und zornig umher und zeigen auf die anderen „Sieh was er macht!“; in „selbst erwählter Geistlichkeit und Demut“.
1Pe 2:24 welcher unsre Sünden selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, auf dass wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch welches Wunden ihr seid heil geworden.
Dies wird ja rundum in der Welt gelesen – aber in einem falschen Geist. Auf norwegisch steht dass wir von „unseren“ Sünden abgestorben sind.
1Jo 2:4 Wer da sagt: Ich kenne ihn, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in solchem ist keine Wahrheit.
Du kannst nicht sagen dass du ihn kennst und gleichzeitig den Geboten Gottes widerstehen – dann bist du ein Lügner und lebst im Geist des Antichristen. Ja, man will sich selbst verwirklichen – anstatt so zu tun wie Jesus „den Willen des Herrn zu tun“. Natürlich – du kannst ja tun was du willst, es ist ja auch Freiheit sich selbst zu verwirklichen. Aber dies ist nicht unser Ziel! Wir arbeiten als Glieder an Jesu Leib nach der Gnade die Gott uns gibt. Durch Jesu Geist sind wir aus dem Geist der Knechtschaft herausgekommen. Aber lebst du im Geist des Antichrists dann kann ich dir sagen dass du Angst und Furcht im Leben haben wirst.
2Ti 4:2 Predige das Wort, halte an, es sei zu rechter Zeit oder zur Unzeit; strafe, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre.
2Ti 4:3 Denn es wird eine Zeit sein, da sie die heilsame Lehre nicht leiden werden; sondern nach ihren eigenen Lüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach dem ihnen die Ohren jucken,
2Ti 4:4 und werden die Ohren von der Wahrheit wenden und sich zu Fabeln kehren.
Ohne Gottesfurcht und ohne Gleichgestaltung mit Christus wollen sie trotzdem Jesu Braut werden, obwohl sie das ganze Leben ihren eigenen Lüsten leben. Glaubst du diesem Märchen? Welch´ ein Betrug!
Wenn wir dem Evangelium glauben und nach Gottes Geboten leben dann kostet das unser eigenes Leben. Wir sind geopfert – alles ist geopfert. Wir arbeiten, nicht für uns selbst, sondern für Gott. Demütige dich unter Gottes Hand dann wird alles gut. Wir sehen ja wie Gott die Gemeinde in unserer Zeit zusammenfügt so dass wir in Christi Geist große Aufgaben anpacken und schaffen. Jesus kam mit einem Feuer über allen Hurengeist, über all´ das sein Eigenes zu suchen. Lass dieses Feuer dein eigenes verzehren. Dann kommt der Frühregen vom Himmel und etwas Neues wird entstehen was in Reinheit und Güte geboren ist.
23 Juni 2006
Regionalkonferenz auf Hessenhoefe - 23.-25. Juni 2006
Es war sehr schön dass Br. Sam P. aus Canada BC uns besuchte. Er sprach von dem Leben mit dem Jesus kam und zu welchem wir auch kommen können - Überfluss an Leben.
Hier einige persönliche Notizen aus der Versammlung im PDF-Format: Versammlung 25. Juni 2006
Aktivitäts-Tag am 24. Juni 2006
Am Samstag früh´ ging es um 8 Uhr los mit einem äußerst reichhaltigen Frühstück (vielen Dank nochmals an dieser Stelle an das Küchenteam!) Nachdem wir unseren Hunger gestillt hatten fuhren wir los Richtung Albtrauf. Die Jugend von Maubach hatte dort bereits ein tolles Outdoor-Programm vorbereitet - hier kam jeder auf seine Kosten.
Am Nachmittag ging es zurück nach Hessenhöfe wo wir dann um 17.00 Uhr an 2 grossen Leinwänden das Fussballspiel Deutschland - Schweden ansahen. Die Stimmung war einfach spitze - und das Ergebnis der Deutschen Nationalelf zum Glück auch (2:0)
Danach gingen wir dann ´raus zum Grillen. Das Wetter war einfach super - und die Speckbrote und Würstchen waren es auch :-)
Das Grillfeuer bauten wir anschliessend aus zum Lagerfeuer um welches wir uns dann versammelten. Die Brüder erzählten aus ihrer Jugendzeit, was für uns sehr interessant war und zugleich auch als Ansporn diente. Besonders interessant war es zu hören wie Br. Sam P. vom Evangelium über Sieg über Sünde erfuhr. Er sollte eigentlich nach Peru als Missionar ausziehen, doch Gott wendete diesen Plan auf verwunderliche Weise. Nach einem längeren Zwischenstop in der freien Natur Nordamerikas (wo er die Sprache der Wölfe, Bären und Vögel lernte, erreichte ihn die Nachricht von der frohen Botschaft durch einen Telefonanruf eines Bruders. Daraufhin besuchte er eine Versammlung wo er zum ersten Mal mit den Brüdern in Kontakt kam. Mögen auch wir auf Gottes Stimme hören - so wie der Bruder der Br. Sam anrief um ihm von der frohen Botschaft zu erzählen.
Jugendversammlung am 23. Juni 2006
hier im PDF-Format: Jugendversammlung am 23. Juni 2006 auf Hessenhöfe
Daniel F.
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Es ist eine große Gnade zusammenkommen zu können um uns zu auferbauen auf unserem allerheiligsten Glauben – so dass wir auch zu dem Leben kommen von dem wir so oft hören.
Es geht ja darum dass wir selber zum Leben kommen! Die Kraft die Jesus ausstrahlte, die kam von seinem Leben – die anderen konnten dies fühlen.
1Co 15:34 Werdet doch einmal recht nüchtern und sündigt nicht!
Davon hören wir ja öfters. Denk´ - wenn die Sünde aufhört, dann kann dieses Leben hervorkommen, eben dort wo wir sind.
1Co 15:34 Werdet doch einmal recht nüchtern und sündigt nicht! Denn etliche wissen nichts von Gott; das sage ich euch zur Schande.
Es ist ja eine gute Frage an uns selbst: Wissen meine Mitmenschen, am Arbeitsplatz z.B., wissen sie von Gott – durch mich, durch die Ausstrahlung aus meinem Leben. Wir sollen nicht nur „Anhänger“ einer Gruppe sein – wir sind zum Leben selber berufen. Dann werden wir erhoben und in den Himmel gesetzt – dort wo die Sünde keine Macht hat. Dann bekommt unser Leben Tiefgang – wir werden immer mehr unbeweglich.
Lasst uns in unserem Verborgenen treu sein, das Leben leben welches Jesus uns vorgelebt hat.
Heb 1:9 Du hast geliebt die Gerechtigkeit und gehasst die Ungerechtigkeit; darum hat dich, o Gott, gesalbt dein Gott mit dem Öl der Freuden über deine Genossen."
Dieses Freudenöl, das ist die Ausstrahlung die aus unserem Leben hervorgehen soll. Der Kampf ist ja oft im Verborgenen – führen wir den, dann sind wir nicht nur ein Wagen am Triebwagen, wir haben selber einen Motor. Da wo wir spüren dass wir versucht werden, da gilt es treu zu sein – dann werden wir selber eine Lokomotive. Unser Leben hat ein Ziel – wir haben eine Arbeit zu verrichten. Lasst uns darin ein Vorbild sein – lasst uns das Leben haben welches man betasten kann.
1Pe 2:7 Euch nun, die ihr glaubet, ist er köstlich; den Ungläubigen aber ist der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der zum Eckstein geworden ist,
1Pe 2:8 ein Stein des Anstoßens und ein Fels des Ärgernisses; denn sie stoßen sich an dem Wort und glauben nicht daran, wozu sie auch gesetzt sind.
Es ist klar – sind wir dort am Kreuz mit Christus, dann bekommen wir nicht nur Zuspruch – wir bekommen sehr wohl auch Widerstand. Jesus war ein Stein des Anstoßes.
Rom 9:33 wie geschrieben steht: "Siehe da, ich lege in Zion einen Stein des Anlaufens und einen Fels des Ärgernisses; und wer an ihn glaubt, der soll nicht zu Schanden werden."
Wenn wir an diesen Fels glauben, an Jesus, an dieses verborgene Leben – dann werden wir nicht zuschanden.
1Pe 2:8 ein Stein des Anstoßens und ein Fels des Ärgernisses; denn sie stoßen sich an dem Wort und glauben nicht daran, wozu sie auch gesetzt sind.
Es ist ganz normal dass wir Widerstand bekommen wenn wir das Leben Jesu leben wollen. Aber – dann kommt auch das Freudenöl hervor. Lasst uns ganz für Jesus sein, lasst uns vollkommenen Glauben an Sieg über Sünde haben und treu sein in unserem verborgenen Leben.
1Pe 2:9 Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, das königliche Priestertum, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Tugenden des, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht;
Denk – dazu sind wir berufen, seine Tugenden zu verkündigen! Wir können ja von allerlei erzählen, wie gut wir es haben etc. – aber kann ich die Tugenden verkündigen? Kann ich das Leben verkündigen, welches hervorkommt durch Leiden im Fleisch? Es ist so groß dass wir zu Sieg über Sünde kommen können – über die Sünden unserer Tage. Welch´ eine Herrlichkeit!
Johannes M.
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Es ist so groß dass uns das Evangelium verkündigt ist – und denk´ wie herrlicher es noch ist, dass wir selber zu dem Leben kommen von dem das Evangelium spricht. Ja, lasst uns uns selber prüfen ob wir das Leben ergriffen haben. Wir können selber, ganz persönlich zum Glück kommen. Wir erleben so viele Dinge in der Gemeinde – wir haben so viele Möglichkeiten. Ja, die Gemeinde ist etwas Herrliches. Auch die Menschen außerhalb der Gemeinde spüren ja dass die Gemeinde etwas Herrliches ist – aber haben wir persönlich verstanden um was es geht?
Joh 12:20 Es waren aber etliche Griechen unter denen, die hinaufgekommen waren, dass sie anbeten auf dem Fest.
Joh 12:21 Die traten zu Philippus, der von Bethsaida aus Galiläa war, baten ihn und sprachen: Herr, wir wollten Jesum gerne sehen.
Joh 12:22 Philippus kommt und sagt es Andreas, und Philippus und Andreas sagten's weiter Jesus.
Joh 12:23 Jesus aber antwortete ihnen und sprach: Die Zeit ist gekommen, dass des Menschen Sohn verklärt werde.
Jesus hatte verstanden, dass jetzt die Zeit gekommen ist wo es offenbart werden sollte, das was er wirklich war.
Joh 12:24 Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Es sei denn, dass das Weizenkorn in die Erde falle und ersterbe, so bleibt's allein; wo es aber erstirbt, so bringt es viele Früchte.
Joh 12:25 Wer sein Leben liebhat, der wird's verlieren; und wer sein Leben auf dieser Welt hasst, der wird's erhalten zum ewigen Leben.
Joh 12:26 Wer mir dienen will, der folge mir nach; und wo ich bin, da soll mein Diener auch sein. Und wer mir dienen wird, den wird mein Vater ehren.
Hier war nichts von diesem großen Äußerlichen das die Menschen vielleicht erwartet hatten. Jesus sprach von der Quelle des Lebens – vom Weizenkorn das in der Erde erstirbt und neue Frucht trägt. Er sprach vom verborgenen Leben mit Gott. Denk welch eine Herrlichkeit davon kommt. Lasst uns Jesus nachfolgen in die Erniedrigung – dann kommen wir auch zu der gleichen Herrlichkeit.
Daniel Z.
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In Heb. Steht davon dass wir zu der Gemeinde der Erstgeborenen gekommen sind. Bin auch ich dazu gekommen – bin ich selber ein Teil davon? Einer der z.B. am Arbeitsplatz nicht murrt. Wenn z.B. Druck von außen kommt, Steuererhöhungen etc., haben wir dann dieses Leben – sind wir frei von Sorge und voll Dankbarkeit?
Eph 4:17 So sage ich nun und bezeuge in dem HERRN, dass ihr nicht mehr wandelt, wie die andern Heiden wandeln in der Eitelkeit ihres Sinnes,
Es gilt aufzuwachen für das Leben zu dem wir berufen sind. Lasst uns nicht leben wie die Tiere die immer zur Erde, zum Fressen gerichtet sind. Natürlich gibt es auch unter uns genügend Dinge die man genießen kann – aber bin ich aufgewacht für die wahre Herrlichkeit, dass ich an Jesu Leben teilbekommen kann?
Rom 1:21 dieweil sie wussten, dass ein Gott ist, und haben ihn nicht gepriesen als einen Gott noch ihm gedankt, sondern sind in ihrem Dichten eitel geworden, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert.
Auch mitten in dem dass wir viel für die anderen und die Gemeinde machen kann man die Ehre von Menschen suchen – anstatt der Ehre von Gott. Lasst uns nur für Gott leben – lasst uns im Sieg leben, so dass wir Pfeiler in der Gemeinde werden.
Theo M.
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Denk dass es möglich ist ein Teil von Christi Leib zu sein.
Eph 2:19 So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Bürger mit den Heiligen und Gottes Hausgenossen,
Eph 2:20 erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist,
Eph 2:21 auf welchem der ganze Bau ineinandergefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem HERRN,
Eph 2:22 auf welchem auch ihr mit erbaut werdet zu einer Behausung Gottes im Geist.
Wir können ja als Gäste und Fremdlinge leben, aber es ist etwas ganz anderes ein Hausgenosse zu sein. Dann haben wir persönlichen Anteil an den Gütern. So wie auch Paulus sagen konnte: „Wir haben solchen Schatz in irdenen Gefäßen“. Lasst uns das verborgenen Leben mit Christus in Gott leben, dann bekommen wir diesen Schatz in uns. Wohl dem der auf den Eckstein, auf Christus, baut. Paulus sah´ sich selber als „Gefangener Christi“ – das ist eine gute „Gefangenschaft“ – dann kommen wir nicht in eine falsche Freiheit. Die richtige Freiheit, das ist ja Freiheit von der Sünde!
Pascal W.
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Man kann denken dass dies, den Lüsten zu leben, Freiheit sein muss.
Gal 5:13 Ihr aber, liebe Brüder, seid zur Freiheit berufen! Allein sehet zu, dass ihr durch die Freiheit dem Fleisch nicht Raum gebet; sondern durch die Liebe diene einer dem andern.
Wir sollen dem Fleisch, den Lüsten, keinen Raum geben – dann werden wir frei von der Sünde und kommen zu wahrer Freiheit. Denk, dass wir zu vollkommener Reinheit in Christus kommen können.
1Co 10:23 Ich habe zwar alles Macht; aber es frommt nicht alles. Ich habe es alles Macht; aber es bessert nicht alles.
1Co 10:24 Niemand suche das Seine, sondern ein jeglicher, was des andern ist.
Hier ist ein Wegweiser zu vollkommener Freiheit!
Sascha M.
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Ich bin so froh dass ich unter einer solchen Botschaft sitzen kann, dass ich selber zum Leben kommen kann.
Wenn man diesen Glauben in seinem Herzen hat, dann gilt es ja diesen zu verwirklichen, in den Prüfungen dafür zu kämpfen.
Jam 1:2 Meine lieben Brüder, achtet es für eitel Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen fallet,
Lasst uns nicht von Satan den Glauben rauben! Wir können in den Prüfungen und Versuchungen über die Sünde siegen – Gott kann mich vollkommen befreien.
Thomas B.
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Mat 24:40 Dann werden zwei auf dem Felde sein; einer wird angenommen, und der andere wird verlassen werden.
Mat 24:41 Zwei werden mahlen auf der Mühle; eine wird angenommen, und die andere wird verlassen werden.
Da waren Menschen welche offensichtlich das gleiche taten, und doch wurde einer angenommen und der andere blieb zurück. Wir hörten von verschiedenen Dingen und Aktivitäten – nach außen sieht vielleicht alles gleich aus. Der Unterschied liegt im Verborgenen!
Luk 8:43 Und ein Weib hatte den Blutgang zwölf Jahre gehabt; die hatte alle ihre Nahrung an die Ärzte gewandt, und konnte von niemand geheilt werden;
Luk 8:44 die trat hinzu von hinten und rührte seines Kleides Saum an; und alsobald stand ihr der Blutgang.
Luk 8:45 Und Jesus sprach: Wer hat mich angerührt? Da sie aber alle leugneten, sprach Petrus und die mit ihm waren: Meister, das Volk drängt und drückt dich, und du sprichst: Wer hat mich angerührt?
Luk 8:46 Jesus aber sprach: Es hat mich jemand angerührt; denn ich fühle, dass eine Kraft von mir gegangen ist.
Luk 8:47 Da aber das Weib sah, dass es nicht verborgen war, kam sie mit Zittern und fiel vor ihm nieder und verkündigte vor allem Volk, aus welcher Ursache sie ihn hätte angerührt und wie sie wäre alsbald gesund geworden.
Luk 8:48 Er aber sprach zu ihr: Sei getrost, meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Gehe hin mit Frieden!
Viele Menschen hatten Kontakt mit Jesus – aber nicht alle hatten solch einen Kontakt dass sie gesund wurden. Aber diese Frau hatte eben dieses Verlangen – deshalb hatte sie ihn angerührt. Es gibt solche Unterschiede in der Beziehung zu Jesus. Wir hörten davon Sieg zu bekommen über Jugendlüste, über die Sünden unserer Zeit. Denk´, diese Frau war 12 Jahre geplagt von dieser Krankheit, und doch hatte sie nicht den Glauben an Heilung aufgegeben. So auch wir – lasst uns Jesus solange suchen bis uns Hilfe widerfährt. Das sind solche Menschen die zum Segen für die anderen werden, welche in ihrem Verborgenen mit Jesus Gemeinschaft hatten. „O, dass das ganze Volk Propheten wäre“ – so steht es einmal. Ja, mögen wir alle zu diesem verborgenen Leben mit Christus in Gott kommen.
03 Juni 2006
Pfingstkonferenz 2006 Brunstad - Versammlungen
Hier gibt es die Texte der 2. + 3. Versammlung im PDF-Format:
Glaubensworte - Persönliche Notizen aus Reden bei der DCG Die Christliche Gemeinde
DKM Brunstad - 2.. Versammlung mit Kaare Smith (lokal speichern: rechte Maustaste / Ziel speichern unter)
DKM Brunstad - 3. Versammlung mit Bernt Stadven und Kaare Smith
1. Versammlung
Kaare J. Smith
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Es ist Gnade von Gott noch in der Gnadenzeit zu leben – große Möglichkeiten. Hunger und Durst nach Gerechtigkeit können uns helfen. Die Lauen und Satten haben ein „Weh“ über sich. Lasst uns unsere Gnadenzeit verstehen. Auch wenn wir schon ein Stück auf dem Weg gekommen sind. Wir sind zur Fülle des Ganzen berufen – Einsicht in die versch. Dinge.
Heb 7:11 Ist nun die Vollkommenheit durch das levitische Priestertum geschehen (denn unter demselben hat das Volk das Gesetz empfangen), was ist denn weiter not zu sagen, daß ein anderer Priester aufkommen solle nach der Ordnung Melchisedeks und nicht nach der Ordnung Aarons?
Priester und König waren im alten Bund 2 versch. Personen. Priester hörte Stimme Gottes – König sollte dies ausführen. Dadurch waren sie voneinander abhängig.
Jesus bekam Zeugnis: Dus bist ein Priester nach der Ordnung Melchiedeks.
Heb 7:17 Denn er bezeugt: "Du bist ein Priester ewiglich nach der Ordnung Melchisedeks."
Als Jesus in die Welt kam – hat er zuerst die Operfung von Tieren etc. weggenommen – das war das Erste.
Hat das „andere“ eingesetzt – Gottes Willen tun! Hat einen neuen Bund aufgerichtet – geschaffenen nach der Ordnung Melchisedeks.
Heb 5:8 Und wiewohl er Gottes Sohn war, hat er doch an dem, was er litt Gehorsam gelernt.
Heb 5:9 Und da er vollendet war, ist er geworden allen, die ihm gehorsam sind, eine Ursache zur ewigen Seligkeit.
Heb 5:10 genannt von Gott ein Hohepriester nach der Ordnung Melchisedeks.
Jesus hat sich selbst geopfert um Gottes Willen tun zu können – er hat die Opfer in sich selbst gefunden. Hat sich Gott hingegeben als der, der seinen Willen tun wollte. Dadurch war er auch König – indem er die Befehle Gottes selbst ausführte.
1Pe 2:9 Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, das königliche Priestertum, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Tugenden des, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht;
Das ist ein kolossales Werk und eine gewaltige Berufung für einen Menschen der in Übertretung und Sünde geboren ist – in ein solches Priestertum zu kommen. Alles andere ist ein Gemisch. Wir müssen seine Tugenden verkündigen. Es braucht eine gewaltige Kraft im Geist wo wir die Fülle von Jesu Tugenden verkündigen können. Eine Verkündigung aus unserem Leben !
Jesus hat nicht wie die anderen geredet – er hat mit Vollmacht geredet – die lag in seinem Geist. Denn er hatte angefangen dies in seinem Leben auszuführen. Dann konnte er lehren. Die meisten lieben es zu lehren. Aber Jesus fing an zu tun!
Erst am Schluss – in den letzten Lebensjahren kam er öffentlich zum Vorschein. Er hatte einen Geist der von Sieg geschmeckt hatte – durch die Opfer in seinem Inneren. Dadurch kam auch das Wesen des Königs hervor. Dadurch konnte er mit Kraft verkündigen1
Es braucht Zeit zu solch einem Leben heranzuwachsen – bis man ein Vater in Christus wird. Das geht nicht 1-2-3. Es sind ja wenige von diesen Vätern die solch eine Fülle in ihrem Geist haben – im Gegensatz zu den Zuchtmeistern, die ja auch in Christus sind. Aber die sind noch nicht zu Vätern herangewachsen. Die besondere Kraft kommt durch ihre Güte zum Vorschein. Sie gehen in die Verhältnisse – und da kommt die Weisheit zum Vorschein. Man kann über Kindererziehung und Ehe bescheid wissen – aber in der Situation zeigt sich ja wie viel Weisheit man hat.
1Jo 2:12 Liebe Kindlein, ich schreibe euch; denn die Sünden sind euch vergeben durch seinen Namen.
Sie sind zu Jesus gekommen – ihre Sünden waren vergeben – alles war im Licht. Trotzdem waren sie Kindlein in Christus. Von denen kann man keine Fülle an Tugenden in Christus erwarten. Aber es ist eine große Freude dass ihr Name im Buch des Lebens geschrieben ist.
1Jo 2:13 Ich schreibe euch Vätern; denn ihr kennt den, der von Anfang ist.
Das ist ja etwas ganz anderes! Es ist ein großer Unterschied zw. dem der die Waffenrüstung anzieht und dem der sie auszieht weil er schon gekämpft hat. Oft denkt man dann später – der Vater war wohl doch nicht so dumm! Wenn man anfängt die Dinge kennen zu lernen. Mit 20 Jahren sieht man vielleicht nicht so viel Größe in den Vätern – so dumm ist man.
1Jo 2:13 Ich schreibe euch Vätern; denn ihr kennt den, der von Anfang ist. Ich schreibe euch Jünglingen; denn ihr habt den Bösewicht überwunden.
1Jo 2:14 Ich habe euch Kindern geschrieben; denn ihr kennet den Vater.
Kennst du den Vater so – dann kannst du ihm auch dein irdisches Leben anvertrauen. Du kennst deinen Vater – hast ihm alles anvertraut. Das sind nicht viele die das getan haben – das zeigt sich wenn es wirklich darauf ankommt.
Heb 12:10 Denn jene haben uns gezüchtigt wenig Tage nach ihrem Dünken, dieser aber zu Nutz, auf dass wir seine Heiligung erlangen.
Denk, den Vater so gut zu kennen dass du weißt dass es zum besten dient wenn die Zucht über dich kommt. Du bist geborgen – du vertraust – es ist das Beste.
Heb 12:11 Alle Züchtigung aber, wenn sie da ist, dünkt uns nicht Freude, sondern Traurigkeit zu sein;
Deshalb sind auch so viele die mutlos werden. Hätten sie dem Vater geglaubt wären sie nicht mutlos geworden!
aber darnach wird sie geben eine friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die dadurch geübt sind.
Dadurch kann die Weisheit aus unserem Leben hervorkommen.
Wer ist weise und klug unter Euch? – lasst es in Weisheit und Sanftmut geschehen. Solche können die Tugenden Christi verkündigen, mitten in dem dass sie selbst gezüchtigt werden.
1Jo 2:14 Ich habe euch Jünglingen geschrieben; denn ihr seid stark, und das Wort Gottes bleibt bei euch, und ihr habt den Bösewicht überwunden.
Sie haben keine Furcht, nicht mal vor dem Teufel. Sie gehen voran voll Heiligen Geistes – eine herrliche Jugendschar!
Von den Korinthern steht wie sie es am Anfang hatten: „Euer Eifer hat so viele positiv beeinflusst“. Denk, solch einen Eifer zu haben! Man kann so eifrig sein dass man meint alle anderen außer einem selber sind nicht eifrig – das ist nicht einladend!
Die Zuchtmeister lehrten sie die Väter in Christus zu verachten. Sie konnten nicht diese unsagbar große Kraft sehen die z.B. in Paulus war. Sie achteten die Züchtigung nicht als Heil. Anstelle dessen haben sie sich größer als die Väter in Christus gesehen – sie achteten sie als nichts. Sie waren reichgemacht an allen Gnadengaben und Erkenntnis – das hat sie verführt! Dadurch kamen sie hinaus. Die Liebe baut auf! „Ziehe mich Dir nach – dir möchte ich nachlaufen“. Es ist ein Sog hinter all denen die in diesem königlichen Priestertum verankert sind. Die sollten wir auch für unser Heil sehen. Du hast vielleicht auch Dummes gemacht – aber die Väter und Gott haben dich getragen. Bist du gleich rund geblieben? Es sollte doch ein wenig Zerbruch wirken dass du nicht so groß bist wie du selber denkst. So dass du seine Tugenden verkündigen kannst. – Dies wirkt ja zuerst in unserer nächsten Umgebung. Von Jerusalem aus. Man kann ja nicht in der Gemeinde von einem Leben reden welches man zuhause gar nicht hat! Wir sollten ja diesen Sog haben! Aber – man wird ja so schnell irritiert und beleidigt. Achte Gotte Langmut für dein Heil – sei demütig. Demut ist nichts Schwaches – es ist etwas gewaltig Starkes. Das macht dass du Gnade bekommst und in der Liebe bewahrt bleibst. Gleichzeitig ist diese Liebe eine gewaltige Triebkraft die dich näher zu Gott zieht. Von Jesus steht:
Joh 2:16 und sprach zu denen, die die Tauben feil hatten: tragt das von dannen und macht nicht meines Vaters Haus zum Kaufhause!
Joh 2:17 Seine Jünger aber gedachten daran, dass geschrieben steht: Der Eifer um dein Haus hat mich gefressen.
Menschlicher Eifer verzehrt mehr die anderen – weil das Ego mitten im Zentrum steht. Gotteseifer verzehrt mich selbst! Dann kannst du Gottes Willen tun – und seine Tugenden verkündigen.
1Co 4:8 Ihr seid schon satt geworden, ihr seid schon reich geworden, ihr herrschet ohne uns; und wollte Gott, ihr herrschtet, auf dass auch wir mit euch herrschen möchten!
Sie sind groß geworden – nicht darin die Tugenden zu verkündigen – sie waren groß in sich selbst!
1Co 4:14 Nicht schreibe ich solches, dass ich euch beschäme; sondern ich vermahne euch als meine lieben Kinder.
1Co 4:15 Denn obgleich ihr zehntausend Zuchtmeister hättet in Christo, so habt ihr doch nicht viele Väter; denn ich habe euch gezeugt in Christo Jesu durchs Evangelium.
Er hatte sie gezeugt und jetzt waren sie in sich selber viel größer geworden!
2Co 10:10 Denn die Briefe, sprechen sie, sind schwer und stark; aber die Gegenwart des Leibes ist schwach und die Rede verächtlich.
Die Korinther lieben solche die stark waren und ordentlich draufschlagen konnten. Aber jemanden mit Liebe und Barmherzigkeit achteten sie nicht. So ist es wenn man anfängt in sich selbst stark zu werden.
2Co 11:19 Denn ihr vertraget gern die Narren, dieweil ihr klug seid.
Paulus nannte sie Narren!
2Co 11:20 Ihr vertraget, so euch jemand zu Knechten macht, so euch jemand schindet, so euch jemand gefangen nimmt, so jemand euch trotzt, so euch jemand ins Angesicht streicht.
Ist da nicht interessant! Sie wollten ja selbst groß werden. Du kannst dir denken dass sie nicht in der königlichen Priesterschaft Melchisedeks standen. Wir sollen nicht aufgeblasen werden – aufgrund unseres eigenen fleischlichen Sinnes. Dankbar sollen wir sein für die Väter die weitergekommen sind als wir selbst – auch wenn wir nicht viel von ihrer Bedeutung verstehen. Denn dann müsstest Du ja mehr von diesem Leben unter der Erde verstehen – vom Weizenkorn das stirbt. Du schwebst vielleicht über der Erde. Aber Du kannst verstehen das da welche sind die dich tragen – für dich arbeiten. Das habe ich in meiner Jugend verstanden. Dann habe ich mich unter die Väter in Christus gedemütigt.
2Co 11:21 Das sage ich nach der Unehre, als wären wir schwach geworden. Worauf aber jemand kühn ist (ich rede in Torheit!), darauf bin ich auch kühn.
Da musste er in Torheit sprechen – sich nach dem Fleisch beschreiben. Das haben sie verstanden. Aber diesen Unterstrom „helfen zu wollen“, dieses Leben voller Tugenden Christi – davon verstanden sie nichts. Ich hoffe dass wir ja weitergekommen sind wie sie – aber trotzdem möchte ich daran erinnern. Es liegt so nahe sich ein wenig zu brüsten, große Worte zu gebrauchen etc.
2Co 4:11 Denn wir, die wir leben, werden immerdar in den Tod gegeben um Jesu willen, auf das auch das Leben Jesu offenbar werde an unserm sterblichen Fleische.
Es ist also eine Notwendigkeit – damit wir seine Tugenden verkündigen können. In dieser Priesterschaft Melchisedeks zu stehen – dann können wir einander Brot bringen. Es ist ja die Güte der anderen welche ich dann verspüre. Was wäre die Gemeinde ohne solche? Dies sind unendlich große Menschen.
2Co 4:12 Darum ist nun der Tod mächtig in uns, aber das Leben in euch.
Es war ja Paulus´ Güte dass er überhaupt von Sieg reden konnte. Sonst wären ja alle flach gelegen – da wäre nicht viel daraus geworden.
2Co 4:13 Dieweil wir aber denselbigen Geist des Glaubens haben, nach dem, das geschrieben steht: "Ich glaube, darum rede ich", so glauben wir auch, darum so reden wir auch
Paulus hatte Glauben für die Korinther – eine unglaubliche Güte. Er dachte: „wenn ich nur noch ein wenig mit ihnen arbeiten könnte – dann wird es mit ihnen gut“. Er war im gleichen Geist des Glaubens.
2Co 4:14 und wissen, dass der, so den HERRN Jesus hat auferweckt, wird uns auch auferwecken durch Jesum und wird uns darstellen samt euch.
2Co 4:15 Denn das geschieht alles um euretwillen, auf dass die überschwängliche Gnade durch vieler Danksagen Gott reichlich preise.
Er hat damit gerechnet dass sie reifen werden wie das Weizenkorn - die Zeit wird kommen dass auch sie in die Erde fallen und neue Geschlechter hervorkommen. Möge auch Gott uns stärken dass wir diese heilige Berufung verstehen. Gehe in dich! Du der du dich nicht schämen kannst – du bist irdisch – du kennst dich nicht selbst. Weh dem Volk das sich nicht schämt!
1Jo 2:15 Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. So jemand die Welt lieb hat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters.
Darauf müssen wir aufmerksam sein – auch wenn du denkst dass du schon ziemlich weit gekommen bist. Doch ist die Welt für einen ganz erledigt? Das muss es sein – wenn du in diese Fülle Gottes in deinen Geist hineinbekommen willst. Dann musst Du dich dessen entledigen. Du musst an Gott glauben – damit er dich so führen kann wie er will. Sei nicht damit beschäftigt Großes zu erreichen. Viele könnten hier sitzen wenn sie ihr Leben nicht ihrem Arbeitgeber verschrieben hätten. Noch ein Schritt – und noch einer … und zuletzt haben sie keine Zeit mehr für den Dienst des Herrn. Sie denken nur an Erfolg – dann werden sie etwas – werden geehrt als solche Kluge. Du versuchst Dein Leben zu bewahren – aber dann wist du es verlieren. Du kannst ins Altersheim gehen und sehen was aus solchen Menschen wird. Und besuche dann solche die ihr Leben Jesus gegeben haben. Du spürst einen Geist voller Ruhe – durchsäuert von den Tugenden Christi. Vor einiger Zeit besuchte ich eine ältere Schwester im Altersheim, dann zeigte sie auf versch. ältere Geschwister welche wenig Gewicht in ihr Leben bekommen hatten – wenig von Gott bekommen haben. Wir sollen viel Reichtum in Gott bekommen – so dass wir sind wie ein Schiff voller guter Früchte! Wenn wir dann aus dem Leib gehen sind wir voller Herrlichkeit welche wir zum Vater zurücknehmen.
Ich hörte kürzlich einen Witz: „Eine Frau und ihr Mann kommen in den Himmel. ‚Das ist ja phantastisch sagt die Frau!’ ‚Ja, sagt der Mann – hättest Du nicht mit deiner gesunden Ernährung angefangen dann wären wir schon vor 10 Jahren hierher gekommen!’“
Es ist nicht gefährlich im Herrn zu sterben – wenn wir los sind von dieser Welt.
1Jo 2:16 Denn alles, was in der Welt ist: des Fleisches Lust und der Augen Lust und hoffärtiges Leben, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt.
Wer Gottes Willen tut bleibt in Ewigkeit! Mögen wir diese Ermahnungen annehmen. Es ist ja zu unser aller Heil.
Bernt S.
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Jam 1:6 Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer da zweifelt, der ist wie die Meereswoge, die vom Winde getrieben und gewebt wird.
Joh 12:24 Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Es sei denn, daß das Weizenkorn in die Erde falle und ersterbe, so bleibt's allein; wo es aber erstirbt, so bringt es viele Früchte.
Das Weizenkorn darf nicht auf der Erde lieben bleiben – sonst verdorrt es, man verhungert geistlich gesehen. Man muss in die Erde damit etwas davon werden soll.
In Gott, im Dienst zu wachsen ist nicht das Gleiche wie gross zu werden. Wir hörten davon die Welt zu suchen – tut man das, dann gibt es kein Wachstum. Fällt aber das Weizenkorn in die Erde, dann können Früchte hervorkommen. Dies ist ein einfaches! Dazu braucht man nicht Theologie studieren. Der Geist des Herrn kam zu Pfingsten über die Jünger - da konnte er sie zur vollen Wahrheit führen.
1Th 1:5 daß unser Evangelium ist bei euch gewesen nicht allein im Wort, sondern auch in der Kraft und in dem heiligen Geist und in großer Gewißheit; wie ihr denn wisset, welcherlei wir gewesen sind unter euch um euretwillen;
Man kann ja viele Worte machen – eine Redegabe haben etc. Aber: es muss ja in in der Kraft des Geistes sein.
Trond E.
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Es braucht eine grosse Not um verwandelt werden zu können – so dass wir nicht umsonst von dieser grossen Gnade hören. Mögen wir auwachen und zu solch einem Leben hineinkommen.
Eph 4:16 von welchem aus der ganze Leib zusammengefügt ist und ein Glied am andern hanget durch alle Gelenke, dadurch eins dem andern Handreichung tut nach dem Werk eines jeglichen Gliedes in seinem Maße und macht, daß der Leib wächst zu seiner selbst Besserung, und das alles in Liebe.
Sind wir überhaupt in diesem Sinn dass wir in allen Dingen zu ihm hinwachsen? Es braucht Erweckung, mehr Eifer! Haben wir nur Gottes Willen als Ziel – dann ist er mit mir. Ist mein „Ich“ mein Fokus, zuhause oder am Arbeitsplatz? Wir müssen im Himmel gesetzt sein.
Luk 3:15 Als aber das Volk im Wahn war und dachten in ihren Herzen von Johannes, ob er vielleicht Christus wäre,
Luk 3:16 antwortete Johannes und sprach zu allen: Ich taufe euch mit Wasser; es kommt aber ein Stärkerer nach mir, dem ich nicht genugsam bin, daß ich die Riemen seiner Schuhe auflöse; der wird euch mit dem heiligen Geist und mit Feuer taufen.
Johannes verstand dass dort eine grosse Erlösung gebracht wurde – in Jesus. Er sah dieses Heil und wollte ein Bsp. geben um den Unterschied zu allem Bisherigen darzustellen.
Möge dieses Feuer die Sünde verzehren. Jesus kam mit dem Heiligen Geist und mit Feuer. Dann bekommen wir Kraft um in der Prüfung auzuhalten. Dann kann der Geist der Wahrheit zu mir reden. Ich kann erlöst werden. Petrus sagt „verwundert euch nicht über das Feuer das über euch kommt.“
Bjørn N.
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Preise Gott dass es möglich ist verwandelt zu werden. Bin sehr dankbar für die Gemeinde wo es Brüder gibt die das Leben haben.
1Co 1:18 Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden ist's eine Gotteskraft.
1Co 1:19 Denn es steht geschrieben: "Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen."
Das Wort vom Kreuz soll mir zum Heil werden. Alles was durch den Sündenfall hineingekommen ist kann zerstört werden.
1Co 2:1 Und ich, liebe Brüder, da ich zu euch kam, kam ich nicht mit hohen Worten oder hoher Weisheit, euch zu verkündigen die göttliche Predigt.
1Co 2:2 Denn ich hielt mich nicht dafür, daß ich etwas wüßte unter euch, als allein Jesum Christum, den Gekreuzigten.
Es gab nur eine Sache die für Paulus interessant war – Jesus Christus zu verkündigen. Er bezeugte: Ich bin mit Christus gekreuzigt. Dieses Zeugnis müssen auch wir haben!
Wir müssen Täter des Wortes werden.
1Co 2:14 Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen; denn es muß geistlich gerichtet sein.
Mögen wir wegkommen von diesen natürlichen, menschlichen Reaktionsmustern. Sagt er dies – ja, dann tue ich das, dann werde ich z.B. beleidigt. Möge das Kreuz wirken - dann kann eine grosse Herrlichkeit hervorkommen.
Harald K.
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Br. Bratlie schreibt in „Braut und die Hure“ das diejenigen die satt geworden sind zu den 5 törichten Jungfauen gehören. Wir dürfen niemals satt werden!
Nicht unser Geburtsdatum – sondern der Gehorsam dem Geist gegenüber ist entscheidend ob wir zu Vätern in Christus werden – ob wir zum Heil für die Menschen werden.
Eze 47:3 Und der Mann ging heraus gegen Morgen und hatte die Meßschnur in der Hand; und er maß tausend Ellen und führte mich durchs Wasser, das mir's an die Knöchel ging.
Eze 47:4 Und maß abermals tausend Ellen und führte mich durchs Wasser, daß mir's an die Kniee ging. Und maß noch tausend Ellen und ließ mich dadurchgehen, daß es mir an die Lenden ging.
Eze 47:5 Da maß er noch tausend Ellen, und es ward so tief, daß ich nicht mehr Grund hatte; denn das Wasser war zu hoch, daß man darüber schwimmen mußte und keinen Grund hatte.
Wenn wir zu unseren Versammlungen und Konferenzen kommen – dann werden wieder 1000 Ellen mehr ausgemessen. Da müssen wir handeln – wir müssen folgen. Dann kommt wieder ein neues Licht – nicht neu im evangelischen Verständnis – aber es wirkt neu, da müssen wir folgen, bis wir schwimmen müssen und wir merken dass der Grund unter den Füssen verschwindet. Da verliert die Erde an Wert. Lass es geschehen durch den Gehorsam des Glaubens. Wir brauchen Tatkraft – wir müssen brennend sein für Christus. Du denkst vielleicht „Ja, das habe ich schon früher gehört“ – ja, aber es braucht Tatkraft.
Lass die Welt mit all ihren Impulsen dich nicht beeinflussen.
28 Mai 2006
Kinderfreizeit auf Hessenhoefe
Aus dem ganzen deutschsprachigen Raum kamen sie: ca. 700 Kinder im Alter von 9-14 Jahren sowie ihre Betreuer. Alle waren gespannt auf die seit langem wieder erste Kinderfreizeit auf Hessenhöfe. Am 25. Mai war es dann soweit. Bis ca. 15 Uhr füllte sich nach und nach das speziell dafür vorbereitete "Camp". Um 17 Uhr gab´s dann einen Imbiss bevor es gegen 19 Uhr zur Eröffnungsversammlung ging.
Mission 2gether - das Motto am Freitag. Aufgeteilt in gemischten Gruppen ging es los in Wald und Flur. An den Stationen durften die Kinder sich in den unterschiedlichsten Disziplinen messen - sogar auf Wasser beim Slalom.
Abends trafen wir uns dann alle zum leckeren Essen im "Camp". Es gab noch richtige Cowboy-Tänze und dazu gute Musik. Ganz besonders war es von den Kinderfreizeiten in den 70er Jahren zu hören. Stefan H. erzählte von ihren Kinder-Streichen; von der nächtlichen Ausfahrt mit den 2rädern die im Dornengbüsch endete, oder der Räuber-und-Gendarm-Jagd mit alten Autos das eines auch nicht heil überstand ...
Jedenfalls sagete Stefan dass ihnen das alles nicht geschadet hat - denn Gottesfurcht hat sie bewahrt. Er erwähnte Salomon der Gott bat "seinem Kencht ein gehorsames Herz zu geben" 1. Kö. 3,9 aber später von Gott abfiel. Viel besser wäre es gewesen, hätte er Gott um ein gottesfürchtiges Herz gebeten. Aber "kündlich gross ist das Geheimnis der Gottesfurcht - Gott geoffenbart im Fleisch". 1. Tim. 3,16
Der Samstag stand ganz im Zeichen der Kreativität - an verschiedenen Ständen konnten die Kinder ihre Fertigkeiten diesbezgl. beweisen und ausbauen.
Am Samstag abend hörten wir von Heb. 4, 14-16 : "Darum lasst uns hinzutreten mit Freudigkeit zu dem Gnadenstuhl auf dass wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden auf die Zeit, wenn uns Hilfe not sein wird." Es ist echt grossartig einen "grossen Bruder" zu haben der für einen da ist wenn man ihn braucht - bevor es zu einem Unfall kommt.
Sonntag früh führten die Kinder aus Dürrmenz ein sehr interessantes und inhaltsreiches Musical auf - es geht darum die Saatzeit richtig zu benützen, "denn was der Mensch sät, das muss er ernten". Gal. 6,7
"Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten." Ps. 126,5
Damit die Saat wächst braucht sie auch Regen - denn auch wir können einen heissen sommertag nur schwer ohne Wasser überstehen.
(Über Dürre brauchten wir uns an diesen Tagen allerdings keine Sorgen machen ... glücklicherweise fiel zu unseren Outdoor-Aktivitäten nicht viel Regen)
Da am Sonntag alle Familien eingeladen waren, gab es am Nachmittag noch versch. Aktivitäten speziell für die Jüngeren, z.B. das schon fast famose Kasperl-Theater.
Ja, diese Tage waren zum grossen Segen für uns alle - deshalb bin ich mir sicher dass sich alle schon auf die nächste Kinderfreizeit freuen.
21 Mai 2006
Homepage der DCG Hessenhoefe
www.dcg-hessenhoefe.de
12 April 2006
Kick-Off
Die DCG ist eine christliche Gemeinschaft mit Ursprung in Norwegen, weshalb sie im Volksmund auch oft als Norwegerbewegung bezeichnet wird. Manche nennen uns auch Smiths Freunde - nach dem Begründer Johan. O. Smith.
Auf dieser Seite werde ich in unregelmäßigen Abständen über Aktivitäten innerhalb unserer Gemeinschaft berichten. Ich mache darauf aufmerksam dass es sich dabei um die persönlichen Ansichten des Verfassers handelt.
Weitere Informationen über die DCG finden Sie auf der offiziellen Homepage unter www.dcg-deutschland.de